18:45 25 September 2017
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    Lawrow: Weltgemeinschaft sollte Belgrads Meinung zum Kosovo-Status berücksichtigen

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    MOSKAU, 27. Februar (RIA Novosti). Moskau ist über den Unwillen der Weltgemeinschaft beunruhigt, Rücksicht auf die „absolut legitimen“ Besorgnisse Belgrads zu nehmen.

    Das erklärte Außenminister Sergej Lawrow am Dienstag auf einer Pressekonferenz bei RIA Novosti zu den Perspektiven des Plans zur Bestimmung des Kosovo-Status, den der Sonderbeauftragte des UNO-Generalsekretärs, Martti Ahtisaari, entworfen hatte.

    Der Außenamtschef warnte vor Versuchen, die Statusangelegenheit des Kosovo einseitig zu lösen. Daran sollten seiner Auffassung nach die beiden Seiten, Belgrad und Pristina, teilnehmen.

    Ferner informierte Lawrow, dass die Kosovo-Albaner den Plan Ahtisaaris akzeptiert haben. Dies sei „kein Wunder, denn der Berichterstatter ist von der Unumgänglichkeit der Unabhängigkeit des Kosovo ausgegangen“. Zugleich sagte der Außenminister, dass Belgrad und Pristina die diesbezüglichen Kontakte fortsetzen werden. „In einer bestimmten Phase werden diese Kontakte auf hoher politischer Ebene erfolgen“, fügte er hinzu.

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