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    Keine schnelle Lösung bei Verhandlungen zwischen USA und Nordkorea erwartet

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    NEW YORK, 05. März (RIA Novosti). Am Montag beginnt in New York das erste Treffen der Arbeitsgruppe zur Normalisierung der Beziehungen zwischen den USA und Nordkorea.

    Die Arbeitsgruppe wurde die bei den Sechser-Verhandlungen in Peking vereinbart.

    Die Vereinigten Staaten werden bei dem Treffen vom Vizeaußenminister Christopher Hill und Nordkorea vom stellvertretenden Außenminister Kim Gye Gwan vertreten.

    In den Verhandlungen soll um die Umsetzung von Schlussabkommen der letzten Runde der Sechsergespräche zur Denuklearisierung der Koreanischen Halbinsel durch Pjöngjang sowie um die Normalisierung bilateraler Beziehungen gehen.

    Nach Meinung von Experten ist das Treffen unabhängig vom Ergebnis ein großer Erfolg.

    Dabei erwartet niemand eine schnelle Lösung der Widersprüche zwischen Washington und Pjöngjang.

    „Nordkorea muss eine strategische Wahl treffen. Ihm wurden große politische und materielle Anreize angeboten. Um alle Vorteile zu nutzen, muss Nordkorea vollständig auf das Nuklearprogramm verzichten“, erklärte Hill am Sonntag im US-Senat.

    Nordkorea wird zweifellos in New York die Aufhebung der für sie negativen US-Finanzsanktionen ansprechen. Die Fähigkeit der USA, das globale Finanzsystem zu kontrollieren, schränkte Kontakte Pjöngjangs vor allem mit China ein, das die Beziehungen mit den Vereinigten Staaten nicht verschlechtern will.

    „Das US-Finanzministerium ist bereit, Maßnahmen gegenüber von Banco Delta Asia zu prüfen.

    Das wird jedoch nicht alle Probleme Nordkoreas mit dem internationalen Finanzsystem lösen. Dafür muss Nordkorea auf illegale Geschäfte verzichten und seinen internationalen Ruf in finanzieller Hinsicht zurückgewinnen“, sagte Hill.

    Die Freigabe der Konten von Nordkorea bei der Banco Delta Asia, gegen die Washington Sanktionen verhängt hat, war eine Bedingung der zuvor in Peking erzielten Vereinbarungen.

    In den USA wurden diese Abkommen zweideutig aufgefasst. Die Kritiker werfen Washington vor, dass es Pjöngjang einseitige Zugeständnisse gemacht habe, dem Hilfe in Höhe von 430 Millionen US-Dollar versprochen worden sei. Im Gegenzug soll Nordkorea den Reaktor in Yongbyon stilllegen. Hill hält diese Zugeständnisse für berechtigt.

    „Ohne diesen Prozess können wir eine viel gefährlichere Konfrontation in dieser Region erwarten“, sagte er.

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