10:53 18 August 2017
SNA Radio
    Politik

    Schwierige Regierungsbildung in Palästina - Hamas und Fatah weiter uneins

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 210

    Die Bildung der neuen palästinensischen Einheitsregierung gerät wegen Meinungsverschiedenheiten zwischen Hamas und Fatah ins Stocken.

    GAZA, 05. März (RIA Novosti). Die Bildung der neuen palästinensischen Einheitsregierung gerät wegen Meinungsverschiedenheiten zwischen Hamas und Fatah ins Stocken.

    Die Regierungsbildung werde etwa eine Woche in Anspruch nehmen, weil derzeit noch Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden größten Palästinenserbewegungen Hamas und Fatah herrschten, die aus dem Weg geräumt werden müssten, teilte Nabil Abu Rudeina, Berater vom Chef der Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, mit.

    Am Sonntag hatten Abbas und Fatah-Führer Ismail Hanija mehr als zwei Stunden lang über die Zusammensetzung der neuen Regierung beraten. Der palästinensische Regierungssprecher Ghazi Hamad teilte danach mit, dass der Posten des Innenministers sehr umstritten sei. „Dennoch erwarten wir, dass eine Einigung schon am Dienstag erzielt wird.“

    Nach den Vereinbarungen über die Regierungsbildung, die am 8. Februar bei dem Palästinensergipfel in Mekka getroffen wurden, darf die Hamas den Innenminister aus unabhängigen Kandidaten wählen. Die endgültige Entscheidung kann jedoch nur mit Zustimmung der Fatah gefällt werden.

    PNA-Chef Mahmud Abbas beauftragte nach dem Mekka-Abkommen Ex-Regierungschef Ismail Hanija (Hamas) mit der Bildung des neuen Kabinetts.

    Erstmals nach dem Wahlsieg der Hamas im Januar 2006 bekam Fatah das Recht, einige Minister in der Regierung zu stellen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren