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    Iran und Armenien nehmen neue Gaspipeline in Betrieb

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    Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad und sein armenischer Amtskollege Robert Kotscharjan weihen am Dienstag eine Gaspipeline ein, durch die Armenien mit iranischem Gas versorgt werden soll.

    JEREWAN/TEHERAN, 19. März (RIA Novosti). Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad und sein armenischer Amtskollege Robert Kotscharjan weihen am Dienstag eine Gaspipeline ein, durch die Armenien mit iranischem Gas versorgt werden soll.

    Die feierliche Inbetriebnahme findet in der iranischen Provinz Ost-Aserbaidschan an der Grenze zu Armenien statt, erfuhr RIA Novosti aus dem Presseamt des armenischen Präsidenten.

    Der Bau der 141 Kilometer langen Pipeline begann 2004. Der Projektwert beträgt schätzungsweise 220 bis 250 Millionen Dollar. Zunächst sollen durch das Rohr jährlich 400 Millionen Kubikmeter nach Armenien geliefert werden. Künftig soll die Jahresleitung auf 2,3 Milliarden Kubikmeter steigen.

    Laut Vertrag verpflichtet sich Iran, in den kommenden 20 Jahren 36 Milliarden Kubikmeter Erdgas nach Armenien zu liefern.

    Mit dem Erdgas will Armenien Strom erzeugen, der zum Teil im Inland verbraucht und zum Teil nach Iran geliefert werden soll.

    Mit dem Betrieb der Pipeline soll das armenisch-russische Joint-Venture ArmRosgasprom beauftragt werden.

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