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    US-Experte: Kluft zwischen Russland und Iran wächst

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    Zwischen Russland und Iran kommt es vermehrt zu Meinungsverschiedenheiten über den Bau des Atomkraftwerks in Bushehr.

    NEW YORK, 27. März (RIA Novosti). Zwischen Russland und Iran kommt es vermehrt zu Meinungsverschiedenheiten über den Bau des Atomkraftwerks in Bushehr.

    Das sagte Gary Samore, Vizechef des US-Rats für Außenbeziehungen.

    Ihm zufolge hängt das mit dem Unwillen Teherans zusammen, auf ein Programm zu verzichten, das zugleich eine Gefahr für die Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen darstellt.

    „Unter welchem Vorwand neue Probleme um Bushehr auch immer entstehen, eines ist offensichtlich: Russland befürchtet, dass das zu liefernde Uran für Militärprogramme genutzt werden kann. Moskau hat eindeutig nicht die Absicht, das Uran zu übergeben“, sagte Samore in einem RIA-Novosti-Interview.

    „Ich glaube, dass Teheran zunehmend Russland ärgert, das eine militärische Entwicklung befürchtet“, sagte einer der führenden US-Atomwaffenexperten.

    Er bemerkte, dass die neue politische Haltung Russlands zum iranischen Nuklearprogramm auch im UN-Sicherheitsrat zu fühlen ist. Wenn die erste Resolution zu Iran im Laufe von vier Monaten angenommen wurde, so nahm die Abstimmung der jüngsten Deklaration, die am Samstag verabschiedet wurde, insgesamt zwei Wochen in Anspruch.

    Die Resolution Nr. 1747 sieht ein Verbot für Waffenkauf von Iran und einen Aufruf an die Staaten vor, auf Waffenlieferungen an Teheran zu verzichten. Der iranische Außenminister Manouchehr Mottaki erklärte am Sonntag auf einer Pressekonferenz in New York, dass er damit rechne, dass Russland seine Verpflichtungen zu Bushehr in vollem Umfang erfüllen werde. Denn die bilaterale Zusammenarbeit dürfe nicht mit den verhängten Sanktionen verknüpft werden.

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