21:56 23 September 2017
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    Russland will Erfüllung aller Entscheidungen des UN-Sicherheitsrates zu Kosovo überprüfen

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    Kosovo-Status (440)
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    Russland wird fordern, die Erfüllung aller vorangegangenen UNO-Entscheidungen zum Kosovo zu überprüfen, sollte der UN-Sicherheitsrat den Ahtisaari-Plan annehmen.

    MOSKAU, 27. März (RIA Novosti). Russland wird fordern, die Erfüllung aller vorangegangenen UNO-Entscheidungen zum Kosovo zu überprüfen, sollte der UN-Sicherheitsrat den Ahtisaari-Plan annehmen.

    Das erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Dienstag in Moskau bei einem Treffen mit seinem montenegrinischen Amtskollegen Milan Rocen.

    „Die Handlungen, die Russland in einem solchen Fall unternehmen wird - und wir werden nicht tatenlos zusehen -, werden darauf gerichtet sein, die reale Situation unter die Lupe zu nehmen“, so Lawrow.

    „Es geht darum, wie die bestehenden Beschlüsse des UN-Sicherheitsrates zum Kosovo, vor allem die Resolution 1244, erfüllt werden. Wir wollen uns unvoreingenommen, ohne jemandem irgendwelche einseitige Einschätzungen aufzuzwingen, klar darüber werden, wer und wie die Beschlüsse des UN-Sicherheitsrats erfüllt hat oder nicht erfüllt hat“, betonte der Minister.

    Ihm zufolge werden das die konkreten ersten Schritte Russlands sein.

    Die Situation auf dem Balkan, unter anderem im Kosovo, wurde heute während des Treffens der Außenminister der Russischen Föderation und Montenegros besprochen.

    „Ferner werden wir darauf hinarbeiten, dass der Sicherheitsrat den Fortschritt fixiert und jene Aufgaben markiert, die vorläufig nicht erfüllt wurden, und ihre Erfüllung fordert“, sagte Lawrow.

    „Ich hoffe, dass dieses vernünftige Herangehen, dem das Völkerrecht zugrunde liegt, unterstützt wird“, erklärte der Minister und unterstrich, dass es vorläufig noch verfrüht sei, darüber zu sprechen, wer und wie im UN-Sicherheitsrat stimmen wird.

    Der montenegrinische Außenminister Milan Rocen hob seinerseits hervor, dass eine „Entscheidung negativ wäre, die von jeder Seite auf ihre Art gedeutet würde“.

    „Dies würde die Instabilität in der Region erhöhen“, unterstrich er.

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