04:20 25 September 2017
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    Moskau: Klage Georgiens gegen Russland - ein unfreundlicher Schritt

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    MOSKAU, 27. März (RIA Novosti). Die jüngste Klage Georgiens gegen Russland beim Gericht für Menschenrechte in Straßburg ist nach Ansicht des russischen Außenamtes eine schlechte Nachricht für die bilateralen Beziehungen.

    "Die georgische Seite muss sich darüber im Klaren sein, dass der von ihr unternommene weitere unfreundliche Schritt gegen Russland eine schlechte Nachricht für die Beziehungen zwischen den beiden Ländern ist", heißt es in einer am Dienstag in Moskau verbreiteten Pressemitteilung des russischen Außenministeriums.

    Georgien hatte beim Europäischen Gericht für Menschenrechte Klage gegen die Russische Föderation im Zusammenhang mit angeblichen Verstößen gegen die Menschenrechte bei der Deportierung georgischer Bürger im Herbst vergangenen Jahres aus Russland eingereicht. "Die russische Seite hat bereits mehrfach Klarheit in dieser Frage geschafft und derartige Anschuldigungen mit Gegenargumenten zurückgewiesen, dabei öffentlich und auf höchster Ebene", heißt es in der Erklärung.

    "Das Ziel des propagandistischen Rummels, den Tiflis um dieses bei weitem nicht aktuelle Thema aufzieht, bestand von Anfang an klar darin, sich mit Hilfe antirussischer Schreckgespenster Unterstützung für die eigene Russland-feindliche Politik wie auch für den verantwortungslosen Kurs im georgisch-abchasischen und im georgisch-ossetischen Konflikt im Ausland zu sichern", so das russische Außenamt.