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    Iran verzichtet nicht auf Recht zur friedlichen Nutzung der Atomkraft

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    UN-Resolution zum Iran (25)
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    Der Iran wird von seinem Recht auf die friedliche Nutzung der Atomkraft nicht abkehren und sein Atomprogramm fortsetzen.

    TEHERAN, 27. März (RIA Novosti). Der Iran wird von seinem Recht auf die friedliche Nutzung der Atomkraft nicht abkehren und sein Atomprogramm fortsetzen.

    Das sagte der iranische Außenminister Manouchehr Mottaki am Dienstag in Teheran. "Das diskriminierende Herangehen an die Rechte des iranischen Volkes und das Bestreben, es um den wissenschaftlichen Fortschritt und fortgeschrittene Technologien im Interesse einer beständigen Entwicklung des Landes zu bringen, entspricht überhaupt keinen Kriterien."

    Dabei betonte der Außenminister, dass das Volk der Islamischen Republik seine logische Position "geduldig, weise und beharrlich" verteidigen wird.

    Am 24. März hatte der UN-Sicherheitsrat einstimmig eine Resolution angenommen, die die Sanktionen gegen Teheran verschärft. Diesen Schritt erklärte der Weltsicherheitsrat damit, dass der Iran die Resolution 1737 vom 23. Dezember 2006 zur Einstellung der Urananreicherung nicht erfüllt hatte. Gemäß den Sanktionen sollen Konten von 13 Unternehmen und 15 natürlichen Personen des Iran eingefroren werden, die mit der Urananreicherung und mit der Entwicklung von Trägerraketen zu tun haben. Vorgesehen sind ferner Visaeinschränkungen und ein Verbot für die iranischen Waffenexporte. Die UN appellierte an alle Länder, keine Waffen an Iran zu verkaufen und dem Land keine Kredite zu gewähren.

    Teheran hat laut den Sanktionen 60 Tage, um seine Atomprogramme einzustellen, die über die friedliche Nutzung der Atomkraft hinaus gehen. Am Dienstag hatte Mottakis Stellvertreter Mehdi Mostafawi im iranischen Fernsehen gesagt, dass die neue UN-Resolution nicht zur Lösung des Atomproblems Irans beitragen werde.

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