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    Russische Militäraufklärung registriert erhöhte Aktivitäten des US-Militärs an Grenzen von Iran

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    MOSKAU, 27. März (RIA Novosti). Die russische Militäraufklärung hat erhöhte Aktivitäten der US-Streitkräfte an den Grenzen von Iran registriert.

    "In letzter Zeit erhält die Militäraufklärung Daten, die von einer aktiveren Vorbereitung der US-Kräfte auf eine Luft- und eine Bodenoperation gegen Iran zeugen", sagte ein ranghoher Vertreter der russischen Militär- und Sicherheitsstrukturen am Dienstag in Moskau, der anonym bleiben wollte. Die endgültigen Termine der Operation gegen Teheran habe das Pentagon aber noch nicht festgesetzt, weil die Amerikaner einen solchen Schlag konzipierten, der ihre eigenen Verluste minimieren würde, äußerte er.

    Der Vizepräsident der Akademie der geopolitischen Wissenschaften Russlands, Generaloberst Leonid Iwaschow, hatte in einem Interview für die Nachrichtenagentur RIA Novosti am 21. März die Überzeugung geäußert, dass das Pentagon "bereits in nächster Zeit" einen massiven Schlag gegen die militärische Infrastruktur in Iran führen werde. "Daran habe ich keine Zweifel", sagte der Militär.

    Laut Iwaschow wird Washington von einer Bodenoperation gegen den Iran eher absehen. "Nach allem zu urteilen wird es groß angelegte zermürbende Luftangriffe geben. Das Ziel besteht darin, das Widerstandspotenzial zu zerstören, Verwaltungszentren und wichtige Industrieobjekte, aber auch einen Teil der Landesführung zu vernichten", sagte Iwaschow.

    Gegenwärtig hält sich nach Angaben des Kommandos der 5. US-Flotte eine Angriffsgruppe der US-Navy mit dem Flugzeugträger "Dwight D. Eisenhower", CVN 69 an der Spitze im Persischen Golf auf. Zudem seien in der Region auch drei operative Gruppen stationiert. Insgesamt handele es sich um 45 Schiffe, darunter 15 Schiffe der US-Partner.

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