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    Russland - USA: Verhandlungen über Rüstungskontrolle beweisen gute Beziehungen

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    WASHINGTON, 29. März (RIA Novosti). Die Verhandlungen zwischen Russland und den USA über Rüstungskontrolle belegen die "guten strategischen Beziehungen".

    Das sagte der für Europa und Eurasien zuständige US-Vizeaußenminister Daniel Fried am Mittwoch vor Journalisten in Washington.

    "Heute setzen sich Amerikaner und Russen in Berlin an den Verhandlungstisch, um die mit dem Vertrag über die Begrenzung der strategischen Offensivwaffen (Start-1) verbundenen Probleme der Transparenz für die Zeit nach dem Ablauf des Vertrags zu erörtern", teilte er mit.

    Nach seinen Worten bauen die USA und Russland ihre Atomwaffenarsenale in Übereinstimmung mit den Bedingungen des "Moskauer Vertrags" ab, der eine Verringerung der Anzahl der nuklearen Gefechtsköpfe bis 2012 auf 1700 bis 2500 Stück auf jeder Seite vorsieht. Beide Seiten erfüllten den Vertrag fristgerecht sagte Fried. Ihm zufolge ist Washington über die Haltung einiger europäischer Länder verwundert, die in der Situation um das amerikanische Raketenabwehrsystem (ABM) Anzeichen eines neuen Wettrüstens zwischen den USA und Russland sehen.

    "Die seltsamen Kommentare, die ich von einigen Europäern höre, und die Behauptungen, das ABM-System lasse sich als ein Element des neuen Wettrüstens zwischen den USA und Russland betrachten, haben mit der Realität nichts zu tun", erklärte der US-Vizeaußenamtschef.

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