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    Kirgisien: Präsident Bakijew will mit neuer Regierung Krise beenden

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    Zentralasien: Krise in Kirgisien (46)
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    Die Bildung einer neuen Regierung unter der Einbeziehung der Opposition wird laut Kirgisiens Präsident Kurmanbek Bakijew weitere Spannungen in der Gesellschaft stoppen.

    BISCHKEK, 29. März (RIA Novosti). Die Bildung einer neuen Regierung unter der Einbeziehung der Opposition wird laut Kirgisiens Präsident Kurmanbek Bakijew weitere Spannungen in der Gesellschaft stoppen.

    Das erklärte Bakijew am Donnerstag in einer Regierungssitzung in der Hauptstadt Bischkek.

    "Ich hoffe, dass dieser Schritt neben anderen Maßnahmen, die jetzt von mir und vielen politischen Kräften eingeleitet werden, positive Resultate bringen und die Möglichkeit bieten, die Eskalation von Spannungen in der Gesellschaft zu stoppen", sagte der Präsident. "Diejenigen, die um jeden Preis an die Macht gelangen wollen, müssen nun Vernunft annehmen."

    Nach seinen Worten hatte der Regierungschef Asim Issabekow seinen Rücktritt eingereicht, um Massenunruhen zu verhindern. "Ich habe Almas Atambajew beauftragt, Konsultationen mit politischen Parteien und Bewegungen über die Zusammensetzung der Regierung zu führen und mir Vorschläge vorzulegen", so Bakijew. "Die Regierung muss als ein Kabinett gebildet werden, dem alle beziehungsweise die meisten führenden politischen Kräfte des Landes vertrauen."

    Wie Issabekow am Mittwoch mitgeteilt hatte, ist Kirgisiens Präsident bereit, auf Forderung der Opposition eine Koalitionsregierung zu bilden, einzugehen. Dies ist eine der wichtigsten Bedingungen, unter denen der liberale Teil der kirgisischen Opposition zu einem Kompromiss mit der Regierung bereit wäre.

    Vor seinem Rücktritt hatte Issabekow einen Beschluss über die Entlassung von fünf Ministern, einschließlich des ersten Vizeregierungschefs Danijar Ussenow, unterzeichnet.

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