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    Irans Außenminister Mottaki rechnet nicht mit US-Angriff

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    Die USA sind laut iranischem Außenminister Manuchehr Mottaki nicht zu einem Militärangriff gegen Iran bereit.

    ABU DHABI, 29. März (RIA Novosti). Die USA sind laut iranischem Außenminister Manuchehr Mottaki nicht zu einem Militärangriff gegen Iran bereit.

    „Wir glauben nicht, dass jemand es wagt, den Iran zu überfallen. Wir denken nicht, dass Amerika imstande wäre, sich in eine neue Krise zu verwickeln, vor allem deshalb, weil Amerika derzeit eine innere Krise durchlebt“, sagte der Außenminister in einem Interview, das am Donnerstag in der saudiarabischen Zeitung „Ar-Riyad“ veröffentlicht wurde.

    Der iranische Minister nimmt derzeit am arabischen Gipfel in der saudiarabischen Hauptstadt Riad teil.

    Mottaki zufolge will Iran eine eigene Atomwirtschaft laut „Recht und Gesetz“ entwickeln. „Wir haben den Vertrag über die Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen unterzeichnet, sind ein disziplinierter Vertragsteilnehmer und müssen unsere Rechte wahrnehmen“, betonte der iranische Minister.

    Iran „ist berechtigt, eine friedliche Atomenergie zu besitzen“, - trotz Handlungen „jener, die nach der Anwendung von Atomwaffen in Hiroschima und Nagasaki“ behaupteten, Iran habe kein solches Recht.

    Mottaki begrüßte die Entscheidung der arabischen Länder des Persischen Golfs, friedliche Nukleartechnologien zu entwickeln, „da die ganze Welt nach der Diversifizierung von Energiequellen strebt“.

    Auf die Festnahme britischer Matrosen im Persischen Golf eingehend, sagte Mottaki, Großbritannien müsse für die Lösung des Problems der Festgenommenen „als ersten Schritt seinen Fehler zugeben“. Der iranische Minister versprach, dass die iranischen Militärs bald alle Informationen über die Rechtsverletzung, die „von Satelliten registriert wurde“, an die Öffentlichkeit bringen würden.

    Iran hatte am 23. März 15 britische Militärs - Matrosen und Marinesoldaten - vom Schiff „Cornwall“, die entsprechend der UN-Resolution 1723 Handelsschiffe kontrollierten, in irakischen Territorialgewässern festgenommen.

    Teheran behauptet, dass die Briten in iranischen Hoheitsgewässern festgenommen worden waren, weil sie gesetzwidrig die Grenze verletzt hatten.

    Wie die Zeitung schreibt, hat der iranische Außenminister dem saudiarabischen König Abdallah ein persönliches Schreiben vom iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad übergeben. Für den heutigen Donnerstag ist ein Treffen Mottakis mit dem saudiarabischen Außenminister Prinz Saud al-Faisal vorgesehen, bei dem über die Beziehungen gesprochen werden soll.

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