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    Vertrag Russland - EU: Außenminister Lawrow will Verhandlungen ohne Fleisch-Konflikt

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    Der russische Außenminister Sergej Lawrow fordert, dass die Verhandlungen über strategische Partnerschaft zwischen Russland und der EU nicht mit dem Importverbot für polnische Fleischlieferungen in Verbindung gebracht werden

    MOSKAU, 29. März (RIA Novosti). Der russische Außenminister Sergej Lawrow fordert, dass die Verhandlungen über strategische Partnerschaft zwischen Russland und der EU nicht mit dem Importverbot für polnische Fleischlieferungen in Verbindung gebracht werden.

    Polen hat die Verhandlungen durch seine Forderung abgeblockt, das Importverbot für das minderwertige Fleisch und Gemüse nach Russland abzuschaffen. „Wir wollen ein tierärztliches Problem nicht mit dem Problem der strategischen Partnerschaft zwischen der EU und Russland durcheinanderbringen", sagte Lawrow.

    Der russische Außenminister sieht Europa verantwortlich für den Aufschub des Verhandlungsbeginns über einen neuen Vertrag. Lawrow erinnerte daran, dass die russische Seite bereits im vorigen November ihre Delegation mit allen Vollmachten für neue Verhandlungen ausgestattet habe.

    Das derzeitige Abkommen Russland - Europäische Union läuft Ende 2007 ab.

    Russland beschränkte im November 2005 die Fleischlieferungen aus Polen; wie das Landwirtschaftsministerium Russlands mitteilte, geschah das wegen häufiger Fälle der Verstöße gegen die tierärztliche Gesetzgebung bei den Lieferungen von Fleischwaren und wegen der „Fälschung von nach Russland exportiertem Fleisch“.

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