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    Skandal zwischen Teheran und London - Iran sieht sich unter Druck

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    Der Skandal um die Verhaftung der britischen Marinesoldaten durch Iran dauert an.

    TEHERAN, 29. März (RIA Novosti). Der Skandal um die Verhaftung der britischen Marinesoldaten durch Iran dauert an.

    Iranische Offizielle versprechen, die einzige weibliche Armeeangehörige unter den Briten freizulassen. Als Bedingung fordert Teheran von London, keinen Druck auf die Islamische Republik auszuüben.

    "Die Briten müssen begreifen, dass sie mit Druckausübung nichts erreichen werden. Wenn die Briten weiter Druck machen, stößt die Freilassung ihrer weiblichen Armeeangehörigen auf Hindernisse", warnte der iranische Sicherheitsratssekretär Ali Laridschani im iranischen Fernsehen.

    Nach Informationen aus dem britischen Verteidigungsministerium hatte Iran am Freitag voriger Woche 15 britische Marinesoldaten im irakischen Hoheitsgewässer festgenommen. Die Seeleute hätten entsprechend Resolution 1723 des Weltsicherheitsrates Handelsschiffe in dieser Region inspiziert, hieß es aus London. Großbritannien bat den UN-Sicherheitsrat um Hilfe bei der Befreiung seiner Bürger und verschärfte die Iran-Politik.

    Nach Darstellung Teherans wurden die Briten, darunter eine Frau, im iranischen Hoheitsgewässer festgenommen. Iran wirft der britischen Marine die Verletzung der iranischen Grenzen und das illegale Eindringen in iranische Hoheitsgewässer vor.

    Laut Laridschani müssen rechtliche Beweismittel vorgebracht werden, um zu klären, welche Partei Recht hat.

    Nach iranischen Medienberichten gestand die verhaftete britische Armeeangehörige das rechtswidrige Eindringen ins iranische Hoheitsgewässer ein und brachte ihre Entschuldigung vor.

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