15:51 16 Dezember 2017
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    Kasachstans Präsident warnt vor Gewalt und Fremdenhass als "Pest des 21. Jahrhunderts"

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    ALMA-ATA, 19. April (RIA Novosti). Der kasachische Präsident Nursultan Nasarbajew hat die Meinung geäußert, dass Gewalt, Fremdenhass, Argwohn und Angst zur "Pest des 21. Jahrhunderts" werden.

    "Die Realität des 21. Jahrhunderts zerstört den romantischen Traum einer konfliktlosen Zukunft. Das System der internationalen Beziehungen hat sich verwundbar vor aufkommenden Gefahren für die globale und die regionale Welt gezeigt", sagte er auf dem Eurasien-Medienforum in Alma-Ata.

    "Immer häufiger wird lautstark die geopolitische Rhetorik aus den Zeiten des Kalten Krieges eingesetzt. Das Prinzip der globalen Rivalität wird wiederum zur Haupttriebkraft der Weltpolitik gemacht", betonte der kasachische Staatschef.

    "Wenn irgendein Land instabil wird, so wird die ganze globale Stabilität gefährdet. Der internationale Terrorismus, von dem Afghanistan zuerst befallen war, verbreitete sich in der ganzen Welt. Wie eine gefährliche Infektion greift das Streben nach dem Besitz von Massenvernichtungswaffen um sich. Sie erfasst neue Regionen und bringt neue Probleme für die ganze Welt", sagte er.

    "Globale Mechanismen, die das System der internationalen Beziehungen und Sicherheit voran bringen, müssen sich ändern.

    Es sei an der Zeit, sich mit Prinzipien des gesunden Verstandes und der totalen Verantwortung zu wappnen, unterstrich der kasachische Präsident.

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