09:12 22 Juli 2018
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    Kosovo-Status: UN-Mission sondiert Lage in serbischen und albanischen Enklaven

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    MOSKAU, 24. April (RIA Novosti). Russland hat für ein ausgewogenes Programm einer Mission des UN-Sicherheitsrates im Kosovo gesorgt.

    Das sagte der russische Vizeaußenminister Wladimir Titow am Dienstag.

    „Wir haben von Anfang an dafür plädiert, dass das Programm informativ und ausgewogen ist und die Besuche von Enklaven beinhaltet“, unterstrich er.

    Nach seinen Worten besteht die UN-Mission aus Vertretern von allen 15 Mitgliedsstaaten des UN-Sicherheitsrates. Die UN-Mission beginnt am Dienstagabend mit ihrer Reise. Zunächst werden die Delegationsmitglieder Brüssel besuchen und mit der Führung der EU und der NATO zusammentreffen. Danach werden sie nach Belgrad weiterreisen, um mit der serbischen Führung zu verhandeln. In der Kosovo-Hauptstadt Pristina soll die Mission anschließend mit Vertretern der internationalen Friedenskräfte zusammenkommen.

    Außerdem werden die UN-Experten serbische und albanische Enklaven im Kosovo besuchen.

    Auf dem Rückweg macht die UN-Mission Halt in Wien, wo mehrere Treffen in der UNO-City bevorstehen.

    Ende März war Russland im UN-Sicherheitsrat mit der Initiative aufgetreten, eine Beobachtergruppe in das Kosovo zu entsenden, die die Umsetzung der Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrates kontrollieren sollte. Am 13. April wurde Moskaus Initiative befürwortet. Nach der Kosovo-Reise werden die Beratungen über den Status der Provinz fortgesetzt.

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