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    Iraks Premierminister ruft Geberländer zur Streichung der Altschulden auf

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    KAIRO, 03. Mai (RIA Novosti). Der irakische Premierminister Nouri Al-Maliki hat die Geberstaaten in der Eröffnungssitzung der internationalen Irak-Konferenz in Scharm el-Scheich zur Abschreibung der aus der Zeit Saddam Husseins stammenden Altschulden seines Landes aufgerufen.

    Er unterstrich, dass der Irak auf diese Weise in die Lage versetzt werden würde, umfassende Entwicklungsprojekte und Reformen in Angriff zu nehmen, um die zerstörte Infrastruktur wieder aufzubauen. Den Ländern, die die irakischen Schulden schon ganz oder teilweise abgeschrieben haben, sprach er seinen Dank aus. „Unser Volk wird die wohlwollende Haltung nicht vergessen“, sagte der Premier.

    Die Unterstützung von Seiten der internationalen Gemeinschaft, sagte er, werde der Regierung der nationalen Einheit im Irak helfen, nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch auf politischem Gebiet, und zwar in erster Linie bei der Wiederherstellung von Ordnung und Sicherheit, voranzukommen.

    Nach Presseberichten belaufen sich die Auslandsschulden des Saddam-Regimes, aufgenommen in den Jahren 1980 bis 1988 vor allem im Interesse der Kriegführung gegen Iran, auf ungefähr 140 Milliarden US-Dollar.

    Wie der irakische Finanzminister Bayan Jabr sagte, haben sich schon 52 Länder zu einer vollständigen oder teilweisen Schuldenabschreibung bereit gefunden. Die wichtigsten Gläubigerstaaten sind die arabischen Länder im Persischen Golf.

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