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    Ahmadinedschad: Iran ignoriert alle neuen UN-Resolutionen zum Atomprogramm

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    Iran wird neue UN-Resolutionen, die sein Atomprogramm betreffen, mißachten. Das sagte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Freitag.

    TEHERAN, 25. Mai (RIA Novosti). Iran wird neue UN-Resolutionen, die sein Atomprogramm betreffen, mißachten.

    Das sagte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Freitag.

    Die Staaten, die das Recht des iranischen Volkes auf Atomenergie beschneiden wollen, seien nicht in der Lage, Iran zu schaden, sagte Ahmadinedschad auf einer Kundgebung in der zentraliranischen Provinz Isfahan. „Das iranische Volk beherrscht die Atomenergie und weicht von seinem Recht um kein Jota zurück“, betonte Ahmadinedschad.

    Am Mittwoch hatte IAEO-Generaldirektor Mohammed ElBaradei berichtet, dass Iran die Urananreicherung fortsetze und damit die Forderungen des UN-Sicherheitsrates nach Einstellung des Atomprogramms mißachte. Am Mittwoch lief die vom Weltsicherheitsrat festgesetzte Frist ab, in der Teheran diese Forderungen erfüllen sollte.

    Am 24. März hatte das Weltgremium einstimmig die Resolution Nummer 1747 verabschiedet, mit der Teheran zur Einstellung der Urananreicherung und des Raketenprogramms aufgefordert wurde.

    Nach dem Ablauf der Frist kann der UN-Sicherheitsrat schärfere Wirtschaftssanktionen und politische Maßnahmen gegen Iran beschließen. Einen Gewalteinsatz gegen den Nahost-Staat schließt das Weltgremium jedoch nach wie vor aus.

    In den vergangenen drei Jahren hat Iran bereits drei UN-Resolutionen nicht erfüllt. Die iranische Staatsführung erklärt, dass das Atomprogramm friedlich sei, den Atomwaffensperrvertrag nicht verletze und für die IAEO transparent sei.

    US-Präsident George W. Bush sprach sich nach dem gestrigen Bericht des IAEO-Chefs für eine Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran aus. Diese Forderung unterstützte auch die neue Regierung in Frankreich.

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