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    Russland und Griechenland bauen Wirtschaftsbeziehungen mit neuer Pipeline aus

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    Die Präsidenten Russlands und Griechenlands werden bei ihren Verhandlungen am Donnerstag in Moskau die Realisierung des Pipeline-Projekts Burgas-Alexandroupolis erörtern.

    MOSKAU, 31. Mai (RIA Novosti). Die Präsidenten Russlands und Griechenlands werden bei ihren Verhandlungen am Donnerstag in Moskau die Realisierung des Pipeline-Projekts Burgas-Alexandroupolis erörtern.

    Wie ein Kreml-Sprecher RIA Novosti sagte, wird die Umsetzung dieses Projekts „die Energiesicherheit Europas festigen und Umweltrisiken verringern, mit denen die zunehmende Belastung der bisherigen Öl- und Gastransportrouten in der Region verbunden sind“.

    Russland, Griechenland und Bulgarien hatten im April 2005 den Bau der Pipeline vereinbart, deren Wert rund eine Milliarde Dollar betragen wird.

    Die Pipeline wird einen zusätzlichen Weg für den Öltransport aus Schwarzmeerhäfen auf die Märkte Europas, der USA und des Asiatisch-Pazifischen Raums bieten.

    Die 280 Kilometer lange Ölfernleitung soll einer internationalen Gesellschaft gehören, die von den drei Partnern gegründet wird. Russlands Anteil soll 51 Prozent betragen, während Bulgarien und Griechenland jeweils 24,5 Prozent gehören werden.

    Wie der Kreml-Sprecher weiter ausführte, sollen die Präsidenten Russlands und Griechenlands bei ihren Verhandlungen Standpunkte zur weiteren Verbesserung von Entwicklungsmechanismen der bilateralen Beziehungen austauschen. „Erörtert werden Möglichkeiten für eine Festigung der Wirtschaftsbeziehungen, des Zusammenwirkens in der Energiewirtschaft und die Vergrößerung gegenseitiger Investitionen“, hieß es.

    „2006 ist der bilaterale Warenumsatz um ein Drittel auf 3,15 Milliarden Dollar gewachsen“, stellte der Sprecher fest.

    Der griechische Präsident wird außerdem mit Ministerpräsident Michail Fradkow und Patriarch Alexi II. von Moskau und ganz Russland zusammentreffen sowie bei einem russisch-griechischen Geschäftsforum in der Industrie- und Handelskammer Russlands sprechen. Im Anschluss an das Moskauer Besuchsprogramm wird er nach Sankt Petersburg reisen, wo er unter anderem Peterhof und die Sankt Petersburger Universität besuchen wird.

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