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    Russische WTO-Beitrittsverhandlungen mit Georgien ohne Ergebnis

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    Die russisch-georgischen Verhandlungen über den Beitritt Russlands zur Welthandelsorganisation (WTO) sind am Donnerstag ergebnislos ausgegangen.

    TIFLIS, 31. Mai (RIA Novosti). Die russisch-georgischen Verhandlungen über den Beitritt Russlands zur Welthandelsorganisation (WTO) sind am Donnerstag ergebnislos ausgegangen.

    Dies teilte der russische Chefunterhändler Maxim Medwedkow nach sechs Stunden Verhandlungen mit.

    Russland darf der WTO nur dann beitreten, wenn alle WTO-Mitgliedstaaten zustimmen. Als Bedingung für seine Zustimmung fordert Georgien von Russland, die Grenzübergangsstellen an der Grenze zwischen Russland und den abtrünnigen Teilrepubliken Georgiens - Abchasien und Südossetien - zu schließen, die Georgien für illegal hält.

    Die Frage der Legitimität der Grenzübergangsstellen habe mit der WTO nichts zu tun, sagte Medwedkow. „Wir einigten uns mit der georgischen Seite auf einen weiteren Dialog und Briefwechsel. In ein bis eineinhalb Monaten werden wir wahrscheinlich wieder zusammentreffen“, führte er aus.

    Die georgische Chefunterhändlerin Tamar Kowsiridse sagte ihrerseits, Georgien halte an ihren Forderungen fest. „Wir stimmen dem russischen WTO-Beitritt nur dann zu, wenn Russland das Protokoll aus dem Jahr 2004 erfüllt und die Grenzübergangsstellen schließt“, sagte Kowsiridse. Nach ihren Worten gab die russische Seite während der Verhandlungen zu, dass das Funktionieren der Grenzübergangsstellen in Abchasien und Südossetien mit Georgien nicht abgestimmt worden sei.

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