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    Föderationsratschef Mironow für längere Präsidentenamtszeit in Russland nach 2008

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    Der Vorsitzende des Föderationsrates (Parlamentsoberhaus), Sergej Mironow, hat vorgeschlagen, die Amtszeit des russischen Präsidenten nach 2008 von den jetzigen vier auf fünf bis sieben Jahre auszudehnen.

    MOSKAU, 14. Juni (RIA Novosti). Der Vorsitzende des Föderationsrates (Parlamentsoberhaus), Sergej Mironow, hat vorgeschlagen, die Amtszeit des russischen Präsidenten nach 2008 von den jetzigen vier auf fünf bis sieben Jahre auszudehnen.

    „Ich denke, dass die Amtszeit des Präsidenten, der 2012 gewählt wird, nicht mehr vier, sondern fünf oder sieben Jahre betragen wird“, sagte Mironow in einem Interview mit der Tageszeitung „Wedomosti“ vom Donnerstag. Nach seinen Worten unterstützen die meisten seiner Kollegen die Idee einer Verlängerung der Präsidentenamtszeit in Russland.

    „Irgendwann zwischen 2008 und 2012 werden wir, so denke ich, diese einzige Verfassungsänderung beschließen“, fügte er hinzu.

    Der Föderationsratschef, der zuvor mehrmals vorgeschlagen hatte, dem jetzigen Staatschef Wladimir Putin die Möglichkeit zu bieten, für eine dritte Amtszeit hintereinander zu kandidieren, bestätigte nun, dass dieses Thema nicht mehr aktuell sei.

    „Diesbezüglich werden wir keinen Beschluss treffen“, sagte er. „Der Präsident hat gesagt, dass dieses Thema abgeschlossen ist.“

    Eine wahrscheinliche Folge der geplanten Amtszeitverlängerung bestehe darin, dass die Präsidenten meist nicht für zwei, sondern für eine Amtszeit amtieren würden, fügte er hinzu.

    Die nächste Präsidentenwahl in Russland wird im Frühjahr 2008 stattfinden.

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