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    Streit um Geldtransfer: BDA-Bank überweist 20 Millionen Dollar an Nordkorea

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    Der Transfer der umstrittenen nordkoreanischen Gelder hat offenbar begonnen. Die BDA-Bank in Macao transferierte am Donnerstag 20 von insgesamt 25 Millionen Dollar.

    TOKIO, 14. Juni (RIA Novosti). Der Transfer der umstrittenen nordkoreanischen Gelder hat offenbar begonnen.

    Die BDA-Bank in Macao transferierte am Donnerstag 20 von insgesamt 25 Millionen Dollar.

    Das berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf den Finanzminister von Macao (Region in Südchina).

    Mit dem Geldtransfer wird die Forderung Nordkoreas erfüllt, von der das kommunistische Land die Einstellung seines Atomprogramms abhängig macht.

    Wie RIA Novosti bereits berichtete, sollte das umstrittene Geld zuerst an die Federal Reserve Bank of New York überwiesen werden, von dort aus soll es über die russische Zentralbank an die Fernöstliche Kommerzbank (Russland) transferiert werden, bei der Pjöngjang ein Konto besitzt.

    Mehr als 50 nordkoreanische Konten (insgesamt 25 Millionen Dollar) bei der Bank in Macao waren vor mehr als eineinhalb Jahren auf Druck der USA wegen Verdachts auf Geldwäsche und -fälschung gesperrt worden.

    Im Februar wurde bei den Sechsländer-Gesprächen (Russland, USA, Nordkorea, Südkorea, China und Japan) vereinbart, dass Nordkorea sein Atomprogramm einstellt, sobald die gesperrten Konten wieder freigegeben sind. Obwohl die Freigabe dieser Konten bereits im März verkündet wurde, erhielt Nordkorea das Geld bisher nicht zurück. Andere Banken sahen sich nämlich bei einer Geldüberweisung von US-Finanzsanktionen bedroht.

    Russland erklärte sich kürzlich bereit, dem Transfer der freigegebenen nordkoreanischen Gelder von den Konten der BDA-Bank in Macao an eine russische Bank zuzustimmen, wenn Washington garantiere, dass gegen das betreffende russische Geldinstitut keine Sanktionen verhängt werden.

    Der Geldtransfer macht die Wiederaufnahme der Sechser-Gerspräche zum nordkoreanischen Atomprogramm sowie die Erfüllung der Februar-Vereinbarungen wieder möglich. Damals hatte sich Pjöngjang verpflichtet, seinen Atomreaktor in Yongbyon abzuschalten. Im Gegenzug wurde Nordkorea Energiehilfe und Verbesserung der Beziehungen zu den USA und Japan in Aussicht gestellt.

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