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    Palästina-Gesellschaft strebt Rückgabe von russischem Kircheneigentum in Jerusalem an

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    MOSKAU, 14. Juni (RIA Novosti). Der Chef des russisches Rechnungshofes und neu gewählter Vorsitzender der Kaiserlichen Orthodoxen Palästina-Gesellschaft, Sergej Stepaschin, setzt sich zum Ziel, die Rückgabe des russischen Eigentums dieser Organisation in Jerusalem durchzusetzen.

    Wie Stepaschin am Donnerstag auf einer Pressekonferenz nach Abschluss einer Versammlung der Gesellschaft mitteilte, gehört es zu seinem Aufgabenkreis, die russische Kultur und die russische Sprache in Palästina zu fördern.

    Die Hauptaufgabe bestehe jedoch darin, das Eigentum, das Russland während der Amtszeit von Nikita Chruschtschow (als Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion) verloren habe, zurückzuerhalten, fuhr Stepaschin fort. Es handele sich vor allem um die Sergius-Kirche, in der die Hälfte des Vermögens der Russisch-Orthodoxen Kirche und die andere Hälfte dem Justizministerium Israels gehören.

    Laut Stepaschin wird jetzt über die Regelung dieser Frage verhandelt. „Die israelische Seite zeigt Verständnis dafür, und es gibt schon konkrete Vereinbarungen.“

    Der Chef des Rechnungshofes teilte mit, dass das Vermögen derzeit eingeschätzt werde.

    „Wir können in diesem Jahr der Lösung dieser Frage nahe kommen“, sagte Stepaschin. Er verwies darauf, dass sich der Rechnungshof nach Gesetz darum bemühen soll, dass russisches Eigentum Russland gehört.

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