17:48 21 Juli 2018
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    Georgien will internationales Monitoring des südossetisch-russischen Grenzabschnittes

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    TIFLIS, 14. Juni (RIA Novosti). Der georgische Außenminister Gela Beschuaschwili hat die Mitgliedsländer der OSZE aufgerufen, den südossetischen Abschnitt der georgisch-russischen Grenze im Raum des Roki-Tunnels unter internationale Beobachtung zu stellen.

    Das teilte Beschuaschwili am Donnerstag in einer Sitzung des Ständigen Rates der OSZE in Wien mit.

    „Wir haben uns ein weiteres Mal an die OSZE gewandt und sie aufgerufen, einen Beschluss über das internationale Monitoring der georgisch-russischen Grenze zu fassen“, sagte der Minister vor georgischen Journalisten.

    Laut dem georgischen Diplomaten werden Waffen wegen der fehlenden Kontrolle am Roki-Tunnel, insbesondere an der Kontrollstelle Roki-Nischni Saramag, ungehindert auf das Territorium der nicht anerkannten Republik Südossetien eingeführt.

    „Wir haben auch Russland aufgefordert, diese Frage im Geiste der guten Nachbarschaft zu regeln. Wir laden Russland ein, als Partner an der gemeinsamen Kontrolle über unsere gemeinsame Grenze mitzuwirken“, sagte Beschuaschwili.

    Wie die georgische Parlamentsvorsitzende Nino Burdschanadse vor der Presse in Paris sagte, kommt die georgische Leitung wieder auf die Frage zurück, die sie selbst vor drei Jahren aufgeworfen hat.

    „Die Roki-Frage ist für uns sehr aktuell. Und das ist nicht das erste Mal, dass wir sie behandeln. Wir sind der Auffassung, dass die gemeinsame Kontrolle am Roki-Tunnel einen konkreten Schritt zur Beilegung des Konfliktes in der Region Zchinwali bedeuten würde“, betonte die georgische Parlamentschefin.

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