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    Russische Rakete bringt US-Satelliten Directv sicher ins All

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    Eine russische Trägerrakete vom Typ Proton-M hat am Samstag den neusten amerikanischen Fernsehsatelliten Directv 10 sicher ins All gebracht.

    MOSKAU, 07. Juli (RIA Novosti). Eine russische Trägerrakete vom Typ Proton-M hat am Samstag den neusten amerikanischen Fernsehsatelliten Directv 10 sicher ins All gebracht.

    Das teilte Alexander Bobrenew, Sprecher des russischen Raumfahrt-Zentrums Chrunitschew, der RIA Novosti mit. Ihm zufolge erreichte der Satellit die vorgesehene Umlaufbahn.

    Directv 10 ist für die digitale TV-Übertragung im HDTV-Format über Kabelnetze in den USA, auf Alaska und auf den Hawaii-Inseln bestimmt. Der HDTV-Standards (High Definition Television) zeichnet sich im Vergleich zum herkömmlichem Fernsehen durch eine erhöhte Auflösung und Bildqualität aus.

    Der Directv-10-Satellit soll die Satellitengruppe Directv ergänzen, die bereits aus neun Apparaten besteht.

    Laut Bobrenew hat der Satellit eine Lebensdauer von 15 Jahren.

    Bei Proton-M geht es um die modernisierte schwere Proton-Rakete, die zu den zuverlässigsten Weltraumraketen der Welt zählt. Die Raketen werden im Chrunitschew Zentrum hergestellt. Die erste Proton-Modifikation stieg noch vor 40 Jahren ins All.

    Die Trägerraketen Proton werden im Chrunitschew-Zentrum hergestellt. Die Proton-M starten seit 2001 ins All. Die Starts werden vom russisch-amerikanischen Gemeinschaftsunternehmen International Launch Services (ILS) organisiert, dessen Gründer Space Transport (Delaware, USA) sowie das Chrunitschew-Zentrum und der russische Raketenbauer Energia sind.

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