22:05 23 September 2017
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    Großbritanniens Premier setzt auf neue Nordirland-Politik

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    LONDON, 16. Juli (RIA Novosti). Der britische Premierminister Gordon Brown hat erstmals nach seiner Amtseinführung Nordirland besucht, um über die Entwicklungsprobleme der Region zu beraten, in der im Mai die örtliche Selbstverwaltung wiederhergestellt worden war.

    So heißt es in einer Mitteilung der Kanzlei des britischen Premiers, die bei RIA Novosti eingegangen ist.

    Brown traf sich mit Irlands Ministerpräsident Bertie Ahern und den Leitern der nordirischen Verwaltung auf Gut Stormont, wo sich die Nordirische Versammlung (Ulster-Legislative) befindet.

    „Ich nehme an, dass wir in eine für Nordirland neue historische Periode getreten sind, und ich möchte mit allen politischen Kräften hier arbeiten, damit die neuen Initiativen im Selbstverwaltungsbereich erfolgreich werden“, erklärte Brown auf einer Pressekonferenz.

    Er versprach ferner, die politischen Leistungen durch reale wirtschaftliche und soziale Maßnahmen seitens Londons zu untermauern. Dazu gehört ein Investitionsprogramm von insgesamt mehr als 51 Milliarden Pfund Sterling zur Schaffung einer wirtschaftlichen und finanziellen Stabilität in Nordirland und die Anlockung ausländischer Unternehmen.

    Als Beispiel soll das benachbarte Irland dienen, das in den vergangenen Jahren dank ausländischer Investitionen und Unternehmen die EU-Länder im Wachstumstempo und der wirtschaftlichen Entwicklung überholt hat.

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