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    Putin für völkerrechtliche Lösung des Kosovo-Streites

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    Kosovo-Status (440)
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    Die Situation um den Kosovo, der die Unabhängigkeit von Serbien durchsetzen will, muss unter Berücksichtigung der Prinzipien der Schlussakte von Helsinki geregelt werden, in der die Grundsätze der internationalen Beziehungen fixiert sind.

    MOSKAU, 27. Juli (RIA Novosti). Die Situation um den Kosovo, der die Unabhängigkeit von Serbien durchsetzen will, muss unter Berücksichtigung der Prinzipien der Schlussakte von Helsinki geregelt werden, in der die Grundsätze der internationalen Beziehungen fixiert sind.

    Das sagte der russische Präsident Wladimir Putin am Freitag zum Botschafter Serbiens in Russland.

    „Das Volk von Serbien verteidigt jetzt seine Souveränität und die territoriale Integrität seines Landes“, sagte Putin bei der feierlichen Überreichung von Beglaubigungsschreiben durch die Botschafter anderer Staaten.

    „Unsere Position hier ist bekannt: Der Frieden in Europa darf nicht ohne Berücksichtigung der Grundnormen des Völkerrechts, darunter auch der Prinzipien der Schlussaktie von Helsinki, aufgebaut werden“, betonte Putin.

    Dem Präsidenten zufolge entwickeln sich die Beziehungen von Russland und Serbien intensiv. „Sie beruhen auf dem festen Fundament enger historischer, kultureller und geistiger Beziehungen. Diese seit Jahrhunderten gesammelten und in einem großen Maße einmaligen Erfahrungen sollen zur weiteren Festigung der Handels- und Wirtschaftskooperation und zur Ausweiterung der gegenseitig vorteilhaften Geschäftskontakte beitragen“, betonte Putin.

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