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    Transnistriens Präsident für Fortsetzung des Friedenseinsatzes - Lob für Russland

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    Igor Smirnow, Präsident der abtrünnigen Region Transnistrien (in Moldawien), hat sich am Freitag für die eine Beibehaltung des jetzigen Formats der Friedensoperation in seiner Region eingesetzt.

    TIRASPOL, 27. Juli (RIA Novosti). Igor Smirnow, Präsident der abtrünnigen Region Transnistrien (in Moldawien), hat sich am Freitag für die eine Beibehaltung des jetzigen Formats der Friedensoperation in seiner Region eingesetzt.

    „Das jetzige Format der Friedensoperation hat sich als wirksam bewährt“, sagte Smirnow anlässlich des 15. Jahrestags des Friedenseinsatzes in Transnistrien. „Nur das jetzige Mandat gewährleistet Stabilität und Frieden am Dnjestr und entspricht den hohen Standards der Friedensoperationen.“

    Russland spielt laut Smirnow die Hauptrolle bei der Friedensförderung in seiner Region. Seit Beginn des Friedenseinsatzes sei in der Sicherheitszone kein einziger Zivilist und kein einziger Soldat getötet worden.

    Transnistrien ist der östlich des Dnjestrs gelegene Teil Moldawiens. Nach der Unabhängigkeit Moldawiens 1991 erklärte auch das mehrheitlich von Russen und Ukrainern bewohnte Transnistrien seine Unabhängigkeit. Der Streit mit der moldawischen Zentralregierung mündete 1992 in einen militärischen Konflikt, der durch die Vermittlung Russlands beigelegt werden konnte. Heute ist Transnistrien (offiziell „Transnistrische Moldawische Republik“) de facto ein autonom agierender, international nicht anerkannter Staat innerhalb der völkerrechtlich anerkannten Grenzen Moldawiens.

    Friedenskräfte aus Russland, Moldawien und Transnistrien sichern seit August 1992 den Waffenstillstand in der Region. An der Friedensoperation beteiligen sich auch ukrainische Militärbeobachter.

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