21:14 20 August 2017
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    Streit um Raketenabwurf: Georgien nennt Details

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    Raketeneinschlag in Georgien (44)
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    Georgiens Außenministerium hat erste Details aus dem Gutachten des Verteidigungsamts über die Rakete veröffentlicht, die am vergangenen Montag über dem georgischen Territorium abgeschossen wurde.

    TIFLIS, 08. August (RIA Novosti). Georgiens Außenministerium hat erste Details aus dem Gutachten des Verteidigungsamts über die Rakete veröffentlicht, die am vergangenen Montag über dem georgischen Territorium abgeschossen wurde.

    Laut Angaben handelt es sich um eine "taktische lenkbare Antiradar-Rakete vom Typ Raduga KN-58". Das 4,8 Meter lange und 640 Kilogramm schwere Geschoss hat eine Sprengkapsel mit 140 Kilogramm TNT. "In der NATO hat diese Rakete die Bezeichnung AS 11 Kilter", hieß es.

    Die Rakete sei von einer Maschine Su-24 aus russischer Produktion abgeschossen worden, die in den georgischen Luftraum vom Russland aus eingedrungen war.

    "Die Streitkräfte Georgiens verfügen weder über solche Flugzeuge noch Raketen dieses Typs", wurde in der Mitteilung des georgischen Außenministeriums betont.

    Wie die georgische Seite zuvor behauptet hatte, waren zwei Flugzeuge mit russischen Erkennungszeichen am Montag in den Luftraum Georgiens eingedrungen. Dabei sei die Radarstation nahe der Stadt Gori beschossen worden.

    Am Dienstag sprach sich Russland für eine unverzügliche Untersuchung des Vorfalls im georgisch-ossetischen Konfliktraum aus.

    "Wir sind davon überzeugt, dass die Ermittlungen helfen werden, die eigentlichen Organisatoren und Teilnehmer dieser überaus gefährlichen Spiele zu finden", heißt es in einem Kommentar des russischen Außenministeriums, der am Dienstag auf dessen Webseite veröffentlicht wurde.

    "Russlands Generalstab bestreitet kategorisch den Fakt jeglicher Flüge irgendwelcher russischer Maschinen zum angegebenen Zeitpunkt in dem an das Territorium Georgiens grenzenden Luftraum", teilte das Außenministerium mit.

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