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    Raketeneinschlag in Georgien - Friedenstruppen arbeiten weiter an Aufklärung

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    Raketeneinschlag in Georgien (44)
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    Die in Südossetien stationierten Friedenstruppe haben bisher den Typ der Rakete, die am Montag in Georgien abgeworfen wurde, nicht ermitteln können und prüfen am Mittwoch erneut die Einschlagsstelle.

    MOSKAU, 08. August (RIA Novosti). Die in Südossetien stationierten Friedenstruppe haben bisher den Typ der Rakete, die am Montag in Georgien abgeworfen wurde, nicht ermitteln können und prüfen am Mittwoch erneut die Einschlagsstelle.

    Das teilte der Pressesprecher des Befehlshabers der gemischten Friedenstruppen im georgisch-südossetischen Konfliktraum, Juri Wereschtschak, telefonisch RIA Novosti mit.

    "Die Gruppe führt in diesem Augenblick eine erneute Untersuchung durch. Der Befehlshaber der gemischten Friedenskräfte ist noch zu keiner Meinung gelangt, denn aus den Ergebnissen der gestrigen Arbeit der Gruppe lassen sich keine konkreten Schlüsse ziehen", so der Sprecher.

    Er teilte mit, dass der russische, der georgische und der südossetische Teil der gemischten Friedenskräfte keine Einigung über die Ergebnisse des Monitoring vom Dienstag erzielt haben.

    "Die Situation ist schwierig, es gibt sehr viele ungelöste Fragen", sagte Wereschtschak. Ihm zufolge können die Angehörigen der Friedenstruppe den Raketentyp bislang nicht ermitteln. "Die Ergebnisse des Monitoring werden noch im Laufe des Tages mitgeteilt", fügte der Sprecher hinzu.

    Die georgische Seite behauptet, dass ein russisches Flugzeug am Montagabend den Luftraum des Landes verletzt und eine Lenkrakete über die Ortschaft Zitelubani im Rayon Gori abgeworfen habe. Die Rakete sei nicht explodiert, hieß es.

    Russlands Luftwaffe weist die Behauptung über eine Verletzung des georgischen Luftraums entschieden zurück.

    Nach Angaben der Beobachtungsposten der südossetischen Seite war ein Flugzeug aus östlicher Richtung, das heißt aus Georgien, in den Konfliktraum im Gebirge Südossetiens eingedrungen.

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