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    Iraks Premier erörtert in Teheran Situation in seinem Land

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    TEHERAN, 08. August (RIA Novosti). Der irakische Premier Nuri al-Maliki ist am Mittwoch zu einem dreitägigen Besuch in Teheran eingetroffen.

    Auf dem Aufenthaltsprogramm stehen Treffen mit dem geistlichen Führer und Chef der Islamischen Republik Iran Ayatollah Hamenei, dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, dem Parlamentsvorsitzenden Gholamali Haddad Adel, dem Sekretär des Sicherheitsrates Irans Ali Laridschani, Außenminister Manuchehr Mottaki und mit weiteren hohen Repräsentanten dieses Landes.

    Die Seiten werden über die Situation im Irak, regionale Probleme und Fragen der bilateralen Beziehungen verhandeln.

    Der Iran-Besuch von al-Maliki findet nach der am Montag in Bagdad durchgeführten dritten Runde der dreiseitigen Konsultationen (Iran, USA, Irak) zu Sicherheitsproblemen im Irak statt. Nach Ansicht der Seiten hatten die Expertenberatungen einen „offenen und ernsten Charakter“. Es wurde vereinbart, diese Kontakte fortzusetzen.

    Teheran und Washington hatten im Mai und Juli in Bagdad zwei Gesprächsrunden zum Irak auf Botschafterebene durchgeführt. Während der Treffen, bei denen irakische Vertreter zugegen waren, kamen die Seiten überein, ein trilaterales Unterkomitee für Sicherheit zu bilden.

    Die Administration von US-Präsident George Bush wirft Teheran die Unterstützung der schiitischen Extremisten im Irak vor, während die iranischen Behörden diese Anschuldigung entschieden zurückweisen.

    In Iran wird die Ansicht vertreten, dass die Präsenz der Besatzungstruppen unter dem Befehl der USA im Irak die Hauptursache für die Instabilität in diesem Land und für die dort andauernde Gewalt ist. Die iranischen Behörden betonen stets, sie träten für Frieden und Stabilität im benachbarten Irak ein, und bekunden ihre Unterstützung für die legitime Regierung von Nuri al-Maliki.

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