22:05 18 August 2017
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    Neue HIV-Fälle bei Kindern in Kirgisien

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    Weitere HIV-Fälle bei Kindern sind jetzt im kirgisischen Gebiet Osch registriert worden.

    BISCHKEK, 10. August (RIA Novosti). Weitere HIV-Fälle bei Kindern sind jetzt im kirgisischen Gebiet Osch registriert worden.

    Wie der Pressedienst des Gesundheitsministeriums der Republik am Freitag mitteilte, sind eine Mutter und ihr neugeborenes Kind im Kreis Karassuj, Gebiet Osch, infiziert worden. Bei drei weiteren Kleinkindern, die im Krankenhaus behandelt wurden, wird eine Infektion vermutet. Die Ergebnisse der Kontrolltests werden am kommenden Dienstag bekanntgegeben, erfuhr RIA Novosti im Gesundheitsministerium von Kirgisien.

    In der vergangenen Woche waren im Gebiet Osch elf HIV-Fälle registriert worden - bei neun Kleinkindern im Alter zwischen sieben Monaten und zwei Jahren sowie bei zwei Erwachsenen, von denen einer Arzt in der überregionalen Kinderklinik ist.

    Wie Sagynaly Mamatow, Leiter der kirgisischen Vereinigung SPID (AIDS), in einem RIA-Novosti-Gespräch mitteilte, ist jetzt beschlossen worden, alle Kinder, die seit Januar 2005 im Gebietskrankenhaus Osch behandelt wurden, neu zu untersuchen.

    Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren zu den Fällen der Masseninfizierung eingeleitet. Laut vorläufigen Ermittlungen konnte eine wiederholte Verwendung von Ein-Weg-Instrumenten die Infizierung verursacht haben.

    Laut offiziellen Angaben gab es in Kirgisien nach dem Stand vom 1. Juli 1 233 HIV-Infizierte. Im zurückliegenden Halbjahr wurden 163 neue HIV-Fälle gemeldet.

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