19:00 19 August 2017
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    Warum hat Georgien die Spuren der "russischen Aggression" so schnell verhnichtet? - "Wremja Nowostej"

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    MOSKAU, 10. August (RIA Novosti). Tiflis besteht auf einer "russischen Spur" beim Raketenvorfall letzten Montag und wird dabei von westlichen Partnern unterstützt.

    Georgien ist darum bemüht, dass dieser Vorfall möglichst schwere negative diplomatische Folgen für Moskau hat, schreibt die Tageszeitung "Wremja Nowostej" am Freitag.

    Für die Ermittlungen sind aber Indizien notwendig, diese wurden jedoch von der georgischen Seite eilig vernichtet. Die von der nicht identifizierten Maschine abgeworfene Rakete wurde bereits am Dienstag gesprengt.

    Marat Kulachmetow, Chef der Gemischten Friedenskräfte im Raum des georgisch-ossetischen Konflikts, verwies darauf, dass die Friedenskräfte über die Absicht, die Rakete zu vernichten, nicht informiert worden waren. "Ich weiß nicht, worin die Notwendigkeit dafür bestand."

    Im Verteidigungsministerium der nicht anerkannten Republik Südossetien wird die Meinung vertreten, dass "sowohl das Flugzeug als auch die Rakete der georgischen Armee gehört haben". "Deshalb wurde die Rakete so schnell vernichtet. Wäre sie von einem russischen Flugzeug gewesen, hätte man sie auf keinen Fall vernichtet. Sie wäre das Wertvollste im ‚Museum der sowjetischen Besatzung' in Tiflis."

    Armeegeneral Juri Balujewski, Chef des russischen Generalstabs, bewertete die Anschuldigungen Georgiens an Russland als eine "Provokation". Tiflis "befürchtet, dass die eventuelle Entscheidung über die Gewährung der Unabhängigkeit an die Provinz Kosovo den endgültigen Verlust Südossetiens und Abchasiens für Georgien nach sich ziehen könnte."

    Auch ein Teil der georgischen Opposition zweifelt an einer russischen Beteiligung an diesem Vorfall, stellt die "Wremja Nowostej" fest.

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