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    Chinas Botschafter in Russland gegen unbegründete Vorwürfe gegen sein Land

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    MOSKAU, 10. August (RIA Novosti). Der chinesische Botschafter in der Russischen Föderation Liu Guchang hat die Bezichtigungen als unbegründet bezeichnet, dass sein Land die militärische Gefahr erhöht.

    "Wir hören Vorwürfe, dass von China eine militärische Gefahr ausgehe, doch hören wir keine Argumente der Ankläger. Deshalb sind dies unbegründete Vorwürfe", sagte er auf einer Pressekonferenz in der RIA Novosti.

    Seinen Worten nach wird China der Erhöhung der Militärausgaben beschuldigt.

    "Doch sowohl vom Standpunkt des absoluten Volumens als auch verhältnismäßig befinden sich die chinesischen Militärausgaben, verglichen mit denen anderer Länder, auf einem relativ niedrigen Niveau. Selbst einige Entwicklungsländer haben in dieser Hinsicht eine höhere Kennziffer als China", sagte er.

    Der chinesische Botschafter in Russland führte unter anderem folgendes Beispiel an: 2005 erreichten die militärischen Ausgaben Chinas rund 30, 7 Milliarden Dollar, das waren 6,13 Prozent der US-Ausgaben. 2006 machten die militärischen Ausgaben Chinas nur 1,35 Prozent des Bruttoinlandsproduktes des Landes aus, bei den USA betrug die entsprechende Kennziffer 4,38 Prozent. 2006 beliefen sich die militärischen Ausgaben Chinas auf lediglich 7,3 Prozent aller Haushaltsausgaben, während diese Kennziffer in den USA 20,4 Prozent ausmachte, teilte Liu Guchang mit.

    "China wird immer den Weg einer friedlichen Entwicklung gehen, in keinem Fall eine Expansion betreiben, in keinem Fall andere Länder angreifen, in keinem Fall eine Gefahr für andere Länder herbeiführen", sagte der chinesische Diplomat.

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