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    Kiew und Moskau erleichtern gegenseitigen visumfreien Grenzverkehr

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    KIEW, 10. August (RIA Novosti). Die Ukraine und Russland haben Änderungen am bilateralen Abkommen über den visumfreien Grenzverkehr vorgenommen und die Liste der für die Grenzüberquerung notwendigen Dokumente reduziert.

    Das teilt das PR-Amt des ukrainischen Ministerkabinetts am Freitag mit.

    Die Änderungen sind durch Beschluss des ukrainischen Ministerkabinetts vom 8. August bestätigt worden.

    Aus der Liste der notwendigen Papiere werden unter anderem solche herausgenommen, die von den Bürgern beim Passieren der ukrainisch-russischen Staatsgrenze faktisch nicht genutzt werden. Das sind die Ausweise eines Generals (Admirals), eines Offiziers und eines Fähnrichs der Streitkräfte der Ukraine sowie der Wehrpass eines Militärangehörigen der Ukraine.

    Entsprechend dem Abkommen können die ukrainischen Bürger gegen Vorlage nur eines der neun nachfolgenden Dokumente in Russland einreisen und aus diesem Land ausreisen sowie sich auf russischem Territorium aufhalten. Das sind der Bürgerpass, der Reisepass, der Diplomaten- bzw. Dienstpass, das Reisedokument eines Kindes, die Geburtsurkunde eines Kindes unter 16 Jahren, der Seemannsausweis, der Rückkehrausweis und der Ausweis des Besatzungsmitglieds eines Luftfahrzeuges.

    Die russischen Bürger können die ukrainische Staatsgrenze mit einem der acht nachfolgenden Dokumente passieren. Das sind der Bürgerpass, der Reisepass, der Diplomaten- bzw. Dienstpass, der Seemannspass, die Geburtsurkunde eines Kindes unter 14 Jahren, der Rückkehrausweis und der Flugausweis des Besatzungsmitglieds eines Luftfahrzeuges.

    Das Abkommen tritt 30 Tage nach der letzten schriftlichen Benachrichtigung über die Ausführung der notwendigen Prozeduren durch beide Seiten in Kraft.

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