16:57 21 Oktober 2018
SNA Radio
    Politik

    Vermittler-„Troika“ trifft sich in Pristina mit Serben und Albanern

    Politik
    Zum Kurzlink
    Kosovo-Status (440)
    0 01

    Die internationale Vermittler-„Troika“ der Kosovo-Kontaktgruppe führt am Samstag und Sonntag in Pristina Treffen zur Vorbereitung des Direktdialogs zwischen der serbischen und der albanischen Seite über den Kosovo-Status durch.

    BELGRAD, 11. August (RIA Novosti). Die internationale Vermittler-„Troika“ der Kosovo-Kontaktgruppe führt am Samstag und Sonntag in Pristina Treffen zur Vorbereitung des Direktdialogs zwischen der serbischen und der albanischen Seite über den Kosovo-Status durch.

    Das berichtete die Vertretung der Europäischen Union in Pristina.

    Der „Troika“ gehören Alexander Bozan-Chartschenko von Russland, Frank Wisner von den USA und der deutsche Diplomat Wolfgang Ischinger von der EU an.

    Nach Angaben der EU-Vertretung in Pristina sind für den Samstag Treffen der drei Diplomaten mit dem Befehlshaber der KFOR-Schutztruppe im Kosovo, Roland Kather, und dem stellvertretenden Chef der UN-Mission in der Region, Steven Shook, vorgesehen.

    Am selben Tag werden gesonderte Gespräche der „Troika“ mit dem Präsidenten des Kosovo, Fatmir Sejdiu, und mit weiteren Mitgliedern der Verhandlungsdelegation von Pristina geführt.

    Die Delegation von Pristina will die „Troika“ mit der politischen Plattform vertraut machen, an der sie beim bevorstehenden Dialog mit Belgrad festhalten wird. Die Kosovo-Seite will von den internationalen Vermittlern auch Garantien dafür erhalten, dass binnen 120 Tagen ab dem 10. August eine Entscheidung über die Unabhängigkeit der Region getroffen wird.

    Wie der Vorsitzende der einflussreichen Partei „Serbische Liste für das Kosovo“, Oliver Ivanovic, am Freitag gegenüber der Agentur Tanjug äußerte, werden die Vertreter der Kosovo-Serben den internationalen Vermittlern ihre Position zur Kenntnis bringen, der zufolge eine unter den gegenwärtigen Verhältnissen in Europa nur erdenklich weite Autonomie der Region im Bestand von Serbien die einzig mögliche Variante der Lösung des Kosovo-Problems ist.

    Die Kosovo-Serben wenden sich entschieden dagegen, dass ein harter zeitlicher Rahmen für die Verhandlungen festgelegt wird.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Kosovo-Status (440)