21:56 22 Februar 2018
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    Lkw mit radioaktiver Fracht für deutsche Firma an kasachisch-russischer Grenze festgehalten

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    ASTANA, 11. August (RIA Novosti). Ein Lastkraftwagen mit radioaktivem Metall ist an der Grenze zwischen Kasachstan und Russland festgehalten worden.

    Wie der Pressedienst des kasachischen Zivilschutzministeriums berichtet, war der Lkw nach Deutschland unterwegs.

    „An der Zollstation Schanaschol im Rayon Mamljut, Gebiet Nordkasachstan (an der Grenze zu Russland), ist am Freitagabend bei einer Strahlungskontrolle ein MAN-Kraftwagen festgehalten worden. Er war mit Metall beladen, dessen Gamma-Strahlungswert mit 3,2 MicroZivert/hour das 3,2-fache der zulässigen Höchstnorm betrug“, heißt es in einer am Samstag veröffentlichen Mitteilung des Zivilschutzministeriums.

    Die genaue Menge der radioaktiven Fracht wurde nicht mitgeteilt. Nach Angaben des Zivilschutzministeriums ist das Unternehmen TAU-FOOD aus dem kasachischen Temirtau der Absender und die Firma Cosma GmbH (Deutschland) der Empfänger.

    Der Lkw befindet sich gegenwärtig in Gewahrsam der örtlichen Innenbehörde der Stadt Petropawlowsk (Verwaltungszentrum des Gebietes Nordkasachstan).