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    Iran beschuldigt USA wegen Destabilisierung des Irak

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    Der amtliche Sprecher des iranischen Außenministeriums, Mohammad Ali Hosseini, hat die Administration von US-Präsident George Bush der Destabilisierung der Situation im Irak beschuldigt.

    TEHERAN, 11. August (RIA Novosti). Der amtliche Sprecher des iranischen Außenministeriums, Mohammad Ali Hosseini, hat die Administration von US-Präsident George Bush der Destabilisierung der Situation im Irak beschuldigt.

    „Die unruhige Situation im Irak ist ein Ergebnis der falschen Politik der US-Regierung. Das unvernünftige Verhalten der Bush-Administration ruft auch in den USA selbst Protest hervor, wovon die Ergebnisse der letzten Wahlen zum Kongress dieses Landes zeugen“, heißt es in einer am Samstag verbreiteten Erklärung des iranischen Außenministeriums.

    Laut dem Sprecher hat die „Spannungspolitik“ der USA in der Region, „die auf die Schaffung von Konflikten und Feindschaft abzielt, das Ansehen der Amerikaner in der Welt schädigt“.

    Hosseini unterstrich, dass Teheran den Prozess der Bildung der legitimen Regierung und der staatlichen Institute im Irak begrüße und die Regierung von Nuri al-Maliki in jeder Weise unterstütze.

    Wie George Bush dieser Tage geäußert hatte, spielt Iran eine destabilisierende Rolle im Nahen Osten. Der US-Präsident drohte Teheran mit „Konsequenzen“, wenn die iranische Seite ihre Waffenlieferungen an die Aufständischen im Irak nicht einstellen würde.

    Das US-Verteidigungsministerium hatte am vergangenen Mittwoch eine aus dem Irak stammende Videoaufzeichnung veröffentlicht, die zeigt, wie Aufständische im Irak Raketen mit kumulativen Gefechtsköpfen gegen US-Militärs abfeuern. Laut den Amerikanern handelt es sich um Geschosse iranischer Herkunft. Teheran weist diese Behauptung entschieden zurück.

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