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    Iranischer Präsident will Irans nukleare Erfolge mit IAEO-Mitgliedsländern teilen

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    TEHERAN, 21. August (RIA Novosti). Teheran ist bereit, seine nuklearen Errungenschaften mit den Mitgliedsländern der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) zu teilen.

    Das sagte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Dienstag, wie ihn iranische Massenmedien zitieren.

    „Unsere nuklearen Errungenschaften gehören der ganzen Welt. Die Islamische Republik Iran ist im Rahmen des IAEO-Statuts bereit, diese Errungenschaften den Mitgliedsländern der Organisation zur Verfügung zu stellen“, sagte er.

    Dabei bemerkte Ahmadinedschad, dass Teheran die Studien zur friedlichen Kernenergienutzung, zu denen es nach dem Völkerrecht befugt sei, fortsetzen werde.

    „Einige (Länder) setzen sich gegen unsere nuklearen Aktivitäten ein, doch für uns ist das nicht wichtig. Wir haben viele Belastungsproben hinter uns, deshalb können die Feinde und Missgüstige den Fortschritt der iranischen nuklearen Aktivitäten nicht mehr anhalten“, sagte Ahmadinedschad.

    Die sechs Länder, die mit Iran verhandeln (die ständigen Mitglieder des UNO-Sicherheitsrates und Deutschland) fordern, dass Iran ein Moratorium gegen Urananreicherung einführt, um zu beweisen, dass sein nukleares Programm friedlich sei. Die Länder hegen den Verdacht, dass die Landesregierung Kernwaffen schaffen wollen.

    Da Iran kein Moratorium gegen die Urananreicherung einlegen will, hat der UNO-Sicherheitsrat zwei Resolutionen verabschiedet, die Sanktionen gegen das iranische Kernkraft- und Raketenprogramm verhängen. Doch Iran hat sich geweigert, den Forderungen nachzukommen, und die Dokumente als gesetzwidrig bezeichnet.

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