09:00 24 August 2017
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    Ukrainischer Präsident lehnt politisierte Beziehungen mit Moskau ab

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    KIEW, 27. August (RIA Novosti). Der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko hat sich für die Festigung des Vertrauens zwischen Kiew und Moskau sowie dafür ausgesprochen, dass die gegenseitigen Beziehungen nicht politisiert werden.

    In einer Beratung mit ausländischen Botschaftern in Kiew erklärte Juschtschenko, er sei für eine „Festigung der Atmosphäre des Vertrauens mit der Russischen Föderation“. „Diese Beziehungen sollten nicht politisiert werden“, sagte er.

    Nach seinen Worten wird sich das ukrainische Volk dessen zunehmend bewusst, dass die Ukraine ein unabhängiger Staat ist. Auch die Regierung lasse sich in der Außenpolitik von diesem Prinzip leiten.

    Juschtschenko hob den pragmatischen Charakter der Beziehungen mit Russland in den zurückliegenden zwei Jahren hervor.

    Zum Problem der Grenzziehung zwischen beiden Ländern sagte der Präsident, das Niveau der heutigen Beziehungen zwischen beiden Ländern zeuge davon, dass beide Seiten auf eine Regelung dieses Problems eingestellt sind.

    Auch was die Präsenz der russischen Schwarzmeerflotte in der Ukraine und ihren eventuellen Abzug bis 2012 anbelangt, so könnten „die Beziehungen in diesem Bereich anhand praktischer Projekte gemessen werden“. Juschtschenko beauftragte das ukrainische Außenministerium, die Umsetzung der zwischen beiden Ländern unterzeichneten Abkommen zu gewährleisten. Die Pacht des Marinestützpunkts der russischen Schwarzmeerflotte in Sewastopol auf der Halbinsel Krim läuft 2017 ab.

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