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    Frankreichs Präsident fordert schnelle Lösung des Kosovo-Status

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    Kosovo-Status (440)
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    Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat Russland, die USA, die Europäische Union sowie Serbien und das Kosovo aufgerufen, alles Mögliche für die Lösung des Status der Region zu tun.

    PARIS, 27. August (RIA Novosti). Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat Russland, die USA, die Europäische Union sowie Serbien und das Kosovo aufgerufen, alles Mögliche für die Lösung des Status der Region zu tun.

    „Wir unterstützen das Prinzip der Unabhängigkeit, die von der Weltgemeinschaft, die Garant der Einhaltung der Minderheitenrechte ist, und von der Europäischen Union kontrolliert wird“, erklärte er am Montag bei der Eröffnung einer Jahreskonferenz der französischen Botschafter in 180 Ländern.

    „Ich rufe die Russen und die Amerikaner dazu auf, dass sie verstehen, dass diese Frage sehr kompliziert ist und vor allem für Europa von Bedeutung ist“, sagte Sarkozy.

    „Ich wende mich an die Europäer, die sich zur ihrer Einheit bekennen müssen. Denn eben die EU-Länder werden den Hauptpreis für die getroffene Entscheidung zahlen“, betonte der französische Präsident.

    Was die Serben und die Kosovo-Albaner betrifft, so empfahl er ihnen, „Realismus an den Tag zu legen und sich gewissenhaft auf die letzte Anstrengung für einen Lösungsweg vorbereiten, die den beiden Seiten passt“.

    Russland, die USA und die Europäische Union gehören zur Troika der Vermittler für die Bestimmung des Kosovo-Status. Sie wurde von der Kontaktgruppe gebildet, nachdem Russland im UN-Sicherheitsrat den Regelungsplan des UN-Sonderbeauftragten Martti Ahtisaari entschlossen angelehnt hatte.

    Dieser Plan sieht die Gewährung der Unabhängigkeit an das Kosovo vor. Belgrad weist ihn kategorisch zurück. Frankreich tritt für die Unabhängigkeit des Kosovo ein.

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