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    Tiflis fordert von Moskau die Einstellung „der Hilfe für Separatistenregimes“

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    TIFLIS, 27. August (RIA Novosti). Der Botschafter Russlands in Georgien, Wjatscheslaw Kowalenko, ist am Montag ins Außenministerium Georgiens zu einem Treffen mit dem Vizeaußenminister Merab Antadse im Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen in Abchasien geladen worden.

    Das erfuhr die Agentur Novosti-Grusia im Informations- und Presseamt des georgischen Außenministeriums.

    „Der Botschafter wurde wegen der letzten Vorgänge in Abchasien, insbesondere wegen umfassender Militärübungen, geladen. Die georgische Seite äußerte ihre Besorgnis darüber, dass von russischem Territorium andauernd Waffen und Militärtechnik an die separatistischen Regimes geliefert werden sowie die Ausbildung und die logistische Versorgung der Militärformationen der Separatisten durch russische Militäroffiziere erfolgen“, heißt es in einer Mitteilung des Außenministeriums Georgiens.

    „Die georgische Seite fordert, dass Russland auf die mit den georgischen Behörden nicht abgestimmten Handlungen in den Konfliktzonen verzichtet und mit der Unterstützung der separatistischen Regimes aufhört. Die georgische Seite erklärt sich zu einem Dialog auf jeder beliebiger Ebene bereit.

    Die georgische Seite ist zuversichtlich, dass mit vereinten Kräften ein wesentlicher Fortschritt im Prozess der friedlichen Beilegung des Konfliktes herbeigeführt, die legitimen Rechte der Opfer der ethnischen Säuberung wiederhergestellt, eine würdige und sichere Rückkehr der Flüchtlinge in ihre Heimstätten gewährleistet sowie Frieden und Stabilität im Kaukasus hergestellt werden können“, unterstreicht das Außenministerium Georgiens.

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