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    Kosovo-Status: Russlands Unterhändler lehnt Ahtisaari-Plan als Verhandlungsbasis ab

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    Ein Treffen der Kosovo-Troika (Russland, USA und EU) und der Kontaktgruppe findet am Mittwoch in Wien statt.

    WIEN, 29. August (RIA Novosti). Ein Treffen der Kosovo-Troika (Russland, USA und EU) und der Kontaktgruppe findet am Mittwoch in Wien statt.

    Für den Donnerstag sind Treffen Alexander Bozan-Chartschenkos, der im russischen Außenministerium für den Balkan zuständig ist, Wolfgang Ischingers von der Europäischen Union und Frank Wisners von den USA mit Vertretern von Belgrad und Pristina, mit jeweiliger Seite einzeln, geplant.

    Wie Bozan-Charschenko RIA Novosti sagte, soll die Troika die Serben und Kosovaren zu einem Kompromiss und zur Fortsetzung des Dialogs bewegen.

    „Die Troika wird keine Ideen vorbringen, die auf einer Kompromissentscheidung über den Kosovo-Status basieren werden“, betonte er.

    Der russische Vertreter verwies besonders darauf, dass der Plan, der vom UN-Sonderbeauftragten vorgeschlagen worden war, keine Grundlage für die Verhandlungen sei.

    „Ich will hervorheben, dass es keine Vorausbestimmung und keine im Voraus vorbereitete Variante gibt“, sagte er.

    „Troika ist ein neues Format, das im Rahmen der Kontaktgruppe unter der Schirmherrschaft des UNO-Generalsekretärs arbeitet“, betonte der russische Diplomat.

    „Prinzipiell wichtig ist, dass sich die Troika an der Resolution Nr. 1244 des UN-Sicherheitsrates hält“, unterstrich er.

    Ihm zufolge befindet sich der gesamte Kosovo-Prozess unter Kontrolle des UN-Sicherheitsrates.

    „Die endgültige Entscheidung wird vom UN-Sicherheitsrat geprüft und kann nur von ihm gebilligt werden. Eine andere legitime Entscheidung über den Kosovo-Status gibt es nicht“, sagte der russische Diplomat.

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