23:52 18 Oktober 2018
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    Russlands Außenministerium sieht Situation der Landsleute im Baltikum verbessert

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    TALLINN, 29. August (RIA Novosti). Der Landsleute-Beauftragte aus dem russischen Außenministerium, Alexander Tschepurin, hat die Ergebnisse der Russen-Konferenz in der estnischen Hauptstadt Tallinn positiv bewertet.

    „Mir schien, dass sich die Situation seit reichlich einem Jahr immerhin zum Besseren hin änderte. Es gibt immer mehr Überlegungen und konstruktive Vorschläge, wie die Arbeit richtig zu gestalten ist, um in den baltischen Staaten zu leben, sich in die Gesellschaft zu integrieren, aber sich zugleich nicht zu assimilieren, die eigene ethnische und kulturelle Identität und die russische Sprache zu bewahren, die der Hauptfaktor dieser Identität ist“, sagte er in einem Interview mit RIA Novosti.

    „In den baltischen Staaten leben über eine Million Menschen, die Russisch sprechen. Das ist eine sehr große Sprachengruppe. Es ist richtig, dass es den Wunsch gibt, irgendwelche Veranstaltungen der Landsleute zu organisieren und auf der regionalen Ebene zusammenzutreffen. Hier gibt es viele gemeinsame Interessen und Möglichkeiten für einen Dialog. Das ist ein weiterer positiver Punkt“, unterstrich der russische Diplomat.

    Er verwies auf die Tatsache, dass die Konferenz die Vollmachten der Mitglieder des Weltkoordinierungsrats der russischen Landsleute von den baltischen Staaten bestätigte.

    Am gestrigen Dienstag fand in Tallinn eine regionale Konferenz russischer Landsleute im Baltikum statt, an der sich 20 Delegierte von Estland, zehn Delegierte von Litauen und 18 Delegierte von Lettland beteiligten.

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