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    Inguschetiens Präsident weist Berichte um mögliche Vereinigung mit Tschetschenien zurück

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    MOSKAU, 29. August (RIA Novosti). Der Präsident der Nordkaukasus-Republik Inguschetien, Murat Sjasikow, hat die Annahme einer Reihe von Massenmedien hinsichtlich der Möglichkeit einer Vereinigung von Inguschetien und Tschetschenien im Zusammenhang mit der jüngsten Entsendung zusätzlicher Militäreinheiten nach Inguschetien als Erfindung bezeichnet.

    Auf einer Pressekonferenz in Moskau ging Sjasikow auf die Spekulationen der Presse um dieses Ereignis ein.

    „In Bezug auf Tschetscheno-Inguschetien kann ich sagen: Diese Etappe gehört der Vergangenheit an“, so Sjasikow. „Ich denke, das war keine schlechte Zeit, aber jeder muss schließlich in seinem eigenen Haus leben.“

    Sjasikow verwies darauf, dass Inguschetien heute seine eigene Staatlichkeit wieder erlangt.

    „Derartige Vereinigungen, Optimierungen und Deportationen werden sich in unserem Land nicht mehr wiederholen“, sagte der inguschetische Präsident zu der Initiative, beide Republiken zu vereinen. „So etwas nimmt in der Regel ein schlechtes Ende“, so Sjasikow.

    „Die Republik entwickelt sich gegenwärtig dynamisch, aber es gibt gewisse Kräfte, die einen ‚Eintopf’ machen und dadurch Probleme lösen wollen, aber wir haben so etwas schon durchgemacht“, sagte Sjasikow. „Weder die Tschetschenen noch die Tschetschenische Republik noch Inguschetien brauchen so etwas“, betonte der inguschetische Präsident.

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