14:55 21 November 2017
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    Lettland: Stadt Riga verbietet „Russischen Marsch“

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    RIGA, 31. August (RIA Novosti). Die Kommission für öffentliche Veranstaltungen der Stadtverwaltung der lettischen Hauptstadt Riga hat den „Russischen Marsch“ offiziell verboten.

    Er hätte am 8. September zum 627. Jahrestag der Schlacht auf dem Kulikowo-Feld (Schnepfenfeld) stattfinden sollen.

    Dagegen sprachen sich Rigas Bürgermeister Janis Birks und der lettische Innenminister Ivars Godmanis aus. Ihrer Ansicht nach veranstalten ihn „russische Radikale“ und es besteht die Gefahr, dass dadurch menschenfeindliche Ideen verbreitet werden.

    Die Veranstalter des „Russischen Marsches“ sind die Organisationen „Heimatbund“ und die „Lettische nationaldemokratische Partei“.

    Ihnen zufolge soll durch diesen Marsch versucht werden, die lettischen Behörden über die Probleme der russischsprachigen Bevölkerung in Lettland zu informieren, darunter das Problem der weit verbreiteten Staatenlosigkeit sowie die Tatsache, dass Russisch in russischen Siedlungsgebieten nicht als Amtssprache anerkannt ist.

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