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    Israel erwägt Aufhebung der Visumpflicht für alle Bürger der Ex-Sowjetunion

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    KIEW, 31. August (RIA Novosti). Israel will die Visumpflicht für Bürger der ehemaligen Sowjetunion aufheben, darunter auch die Ukraine.

    Das berichtet die ukrainische Zeitung „Segodnja“ („Heute“).

    Ihr zufolge hat die israelische Regierung am 29. August diesem Plan zugestimmt. Die Zeitung meldet, dass das israelische Außenministerium beauftragt wurde, ein entsprechendes Abkommen mit der Ukraine auszuarbeiten.

    „Der Tourismus in Israel steht an der Schwelle zu einer neuen Ära“, zitiert „Segodnja“ den israelischen Tourismusminister Yitzhak Aharonovich und betont, dass Israel ihm zufolge jährlich über 300 000 Touristen aus der ehemaligen UdSSR aufnehmen kann.

    Dem israelischen Tourismusministerium nach würden, so die Zeitung, auf 100 000 Urlauber in Israel 4000 neue Arbeitsplätze und über 100 Millionen Dollar Gewinn kommen.

    Wenn die Visumpflicht abgeschafft wird, so ist „Segodnja“ zufolge auch mit mehr israelischen Touristen in der Ukraine zu rechnen.

    Gegenwärtig brauchen israelische Staatsbürger im Unterschied zu US-, EU-Bürgern und Kanadiern ein Visum für die Einreise in die Ukraine.

    Der Vizesprecher des israelischen Außenministeriums hatte RIA Novosti zuvor mitgeteilt, dass die israelische interministerielle Kommission am 29. August der Aufhebung der Visumpflicht für russische Touristen zugestimmt hat und das israelische Außenamt beauftragt hat, Verhandlungen mit der russischen Seite über ein entsprechendes Abkommen zu beginnen. Im Gegenzug sollen israelische Bürger, die nach Russland reisen, ebenfalls Visumfreiheit haben.

    Der Besuch des russischen Premiers Michail Fradkow in Israel im Oktober soll diesbezüglich erste Ergebnisse liefern.

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