20:43 18 November 2017
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    Putin ruft zu Gedenken an Kinder von Beslan-Tragödie auf

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    Wladimir Putin hat am "Tag des Wissens" dazu aufegrufen, die Kinder, welche bei dem Terroranschlag auf eine Schule in Beslan ums Leben kamen, nicht zu vergessen.

    ASTRACHAN, 01. September (RIA Novosti). Wladimir Putin hat am "Tag des Wissens" dazu aufegrufen, die Kinder, welche bei dem Terroranschlag auf eine Schule in Beslan ums Leben kamen, nicht zu vergessen.

    "Ungeachtet dessen, dass heute ein heller und sehr feierlicher Tag ist, denke ich, dass wir die Tragödie, die sich vor einigen Jahren ereignet hat nicht vergessen dürfen. Wir dürfen die Kinder, die schon niemals mehr zur Schule gehen werden, nicht vergessen. Ich meine die tragischen Ereignisse von Beslan", sagte Putin am Samstag bei einem Treffen mit Schülern und Lehrern des 3. Astrachaner Gymnasiums.

    "Heute müssen wir uns daran erinnern", betonte er. Nach offiziellen Daten der Generalstaatsanwaltschaft kamen bei dem Geiseldrama in der 1. Beslaner Schule vom 1. - 3. September 2004 331 Menschen ums Leben, darunter 317 Geiseln. 186 der Opfer waren Kinder.

    Dennoch, "was auch passiert im Land und in der Welt, das Leben schreitet voran", erinnert der Präsident. Nach Einschätzung Putins gibt es positive Veränderungen in wichtigen Bereichen wie der Bildung.

    "Es ist mir sehr angenehm, heute festzustellen, dass die Lehrer über die ersten Resultate des Funktionierens des nationalen Projekts im Bereich Bildung sprechen. Und ich bin überzeugt, dass sich die Situation nur zum Besseren verändert", betonte der Staatschef. Er gratulierte allen zum Beginn des neuen Schuljahres und wünschte den Pädagogen des Gymnasiums viel Erfolg.

    "Ich beglückwünsche alle Lehrer, die teilnehmen, ich beglückwünsche alle Anwesenden und alle, die eine Beziehung zur Schule haben, ich beglückwünsche alle Eltern. Für uns alle ist dies ein großer heller Freudentag", sagte Putin.

    Er erklärte, dass ihm das 3. Astrachaner Gymnasium gefallen habe. Und obwohl die Lehranstalt bereits 50 Jahre alt sei, könne sie man Putins Meinung zufolge "zu den absolut modernen" zählen, was vor allem ein Verdienst der Direktorin Nina Melanjina und des gesamten Lehrerkollektivs sei.

    "Hier werden moderne Methoden der Arbeitsbezahlung und moderne Methoden der Arbeit mit den Teilnehmern angewendet. Viel Aufmerksamkeit wird der Arbeit mit den Kindern nach dem Unterricht gewidmet und wie mir die Kinder selbst erzählt haben, bleiben sie gern hier nach der Schule", sagte Putin.

    Seiner Meinung nach kommt dies sowohl den Teilnehmern als auch den Familien zugute, da die zusätzlichen Unterrichte den Eltern deutlich mehr Freizeit geben.

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