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    Internationale Konferenz für Europäische Nachbarschaftspolitik tagt in Brüssel

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    BRÜSSEL, 03. September (RIA Novosti). Die internationale Konferenz „Zusammenarbeiten und die Europäische Nachbarschaftspolitik festigen“ findet am Montag in Brüssel statt.

    Das teilte der Pressedienst der Europäischen Kommission mit.

    An der Konferenz werden die Außenminister der Länder teilnehmen, die in die Europäische Nachbarschaftspolitik einbezogen sind: Algerien, Armenien, Aserbaidschan, Weißrussland, Ägypten, Georgien, Israel, Jordanien, Libanon, Libyen, Moldawien, Marokko, die Palästinensische Nationale Autonomie, Syrien, Tunesien und die Ukraine.

    Die Teilnehmer haben zum ersten Mal die Möglichkeit erhalten, sich in dieser Zusammensetzung zu treffen, um gemeinsam mit EU-Vertretern die Umsetzung der Europäischen Nachbarschaftspolitik zu diskutieren.

    Laut einer Meinungsumfrage, deren Ergebnisse in der vergangenen Woche vom soziologischen Dienst Eurobarometer veröffentlicht wurden, sind 73 Prozent der Europäer sicher, dass die EU hilft, die Demokratie in den Nachbarländern zu etablieren. Laut 67 Prozent der Europäer verhindert die EU die Entstehung von Kriegen und Konflikten in Europa.

    Weitere 61 Prozent äußerten, dass die Zusammenarbeit zwischen der EU und den Nachbarländern einen beiderseits vorteilhaften Charakter hat. 79 Prozent der Umfrageteilnehmer sind über den Umfang der Mittel besorgt, die die EU für die Umsetzung der Europäischen Nachbarschaftspolitik bereitstellt.

    Als vorrangig bei der Zusammenarbeit mit den Nachbarn nennen die Europäer die Bekämpfung des Terrorismus, der organisierten Kriminalität und der illegalen Immigration sowie die wirtschaftliche Partnerschaft, den Umweltschutz und die Zusammenarbeit im Bildungswesen.

    An der von Mai bis Juni durchgeführten Meinungsumfrage nahmen 27 000 Bürger der 27 EU-Länder teil.

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