04:30 23 November 2017
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    USA rechnen Nordkorea weiter zu den Schurkenstaaten

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    Der US-Chefunterhändler im Atomstreit mit Pjöngjang, Christopher Hill, hat am Dienstag in Sydney Medienberichte dementiert, wonach Nordkorea von der Liste der Länder gestrichen wurde, die den Terrorismus finanzieren.

    TOKIO, 04. September (RIA Novosti). Der US-Chefunterhändler im Atomstreit mit Pjöngjang, Christopher Hill, hat am Dienstag in Sydney Medienberichte dementiert, wonach Nordkorea von der Liste der Länder gestrichen wurde, die den Terrorismus finanzieren.

    „Ein Ausschluss Nordkoreas aus dieser Liste wird davon abhängen, wie der Prozess der nuklearen Abrüstung weiter verlaufen wird“, zitiert ihn die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.

    Er wollte allerdings nicht sagen, was konkret Pjöngjang unternehmen muss, um von der Liste gestrichen zu werden.

    „Ich möchte nicht ins Detail gehen. Wir haben ein Gespräch hinter verschlossenen Türen auf diplomatischer Ebene abgehalten und eine Einigung über weitere Handlungen erzielt“, sagte Hill vor der Presse auf dem APEC-Forum.

    In einer am Montag von der nordkoreanischen Nachrichtenagentur CTAK veröffentlichten Erklärung des Außenministeriums der KDVR hatte es geheißen, dass die USA ihre Zustimmung gegeben hatten, Nordkorea von der Liste der Länder zu streichen, die die Terroristen finanzieren.

    Die KDVR war auf diese Liste gesetzt worden, nachdem ein Mitarbeiter der nordkoreanischen Geheimdienste gestanden hatte, sich 1987 an einem Sprengstoffanschlag auf eine südkoreanische Passagiermaschine beteiligt zu haben. Auf der Liste, die scharfe Wirtschaftssanktionen gegen dieses Land vorsieht, stehen unter anderem Kuba, Iran, Sudan und Syrien.

    Für Nordkorea gilt auch eine spezielle US-Akte, die den Verkauf von Waffen an dieses Land verbietet und diesem Staat auch die Möglichkeit nimmt, Hilfe aus den USA zu bekommen.

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